O du Listige: Einbrecher & ihre Tricks

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Weihnachten ist leider nicht nur das Fest der Liebe, sondern auch das Fest der Diebe. Und die sind in der Hochsaison mit besonders listigen Tricks unterwegs:
Trick #1: Soziale Netzwerke:  Dass Urlaubsgrüße à la „Wir sind dann mal weg“ Einbrechern in die Karten spielen, haben wir bereits festgestellt. Aber wussten Sie, dass auch Beiträge in Verkaufsgruppen gefährlich sein können? Diese verraten nämlich oftmals mehr als nur die Farbe des Sofas, das Sie verkaufen möchten. Einbrecher achten vor allem auf Details, wie die Größe des Fernsehers oder der Soundanlage im Hintergrund. Oder die Signatur auf dem Gemälde, das über dem Sofa an der Wand hängt. Es ist also Vorsicht geboten.
Tipp: Posten Sie Bilder mit möglichst wenig Details und geben Sie vor allem Ihre Adresse nur via „Direct Message“ raus. Am besten auch erst dann, wenn Sie sicher sind, dass ein Geschäft zustande kommt. Lesen Sie sich die Bewertungen des potentiellen Käufers durch und werfen Sie bei Gelegenheit mal einen Blick auf sein Profil. Ist das nicht öffentlich oder gibt der Nutzer wenig bis keine Infos oder Fotos preis, könnte das auf ein Fake-Profil hinweisen.
Trick #2: Beerdigung: Dieser Trick ist besonders geschmacklos. Es soll Einbrecher geben, die in Zeitungen gezielt nach Todesanzeigen suchen. Anschließend versuchen sie Adresse und Datum der Beerdigung herauszufinden und brechen ein, wenn sicher keiner zuhause ist: Während der Beerdigung. Neben der üblichen Beute spekulieren Einbrecher auch auf Kondolenzschreiben mit Bargeld.
Tipp: Geben Sie in Todesanzeigen keinesfalls Ihre Adresse an, sondern die des Bestattungsunternehmens.
Trick #4: Plastikstreifen: Einbrecher halten längst nicht mehr nur Ausschau nach überfüllten Briefkästen und gehäuften Wochenzeitungen auf der Fußmatte. Sie haben einen kleinen, aber feinen Trick entwickelt, um herauszufinden, ob jemand zuhause ist. Sie platzieren einen kleinen unauffälligen Plastikstreifen zwischen Tür und Türrahmen. Ist dieser beim nächsten „Kontrollbesuch“ noch da, wissen die Einbrecher, dass keiner zuhause ist beziehungsweise war.
Tipp: Bitten Sie Ihre Nachbarn oder Familie, bei Ihnen zuhause nach dem Rechten zu sehen. Am besten im Wechsel, sodass alle zwei Tage jemand die Türe aufschließt und mögliche Plastikstreifen entfernt. Wenn er schon mal da ist, kann er auch den Briefkasten leeren, die Wochenzeitung reinholen und die Rollladen bewegen. Sicher ist sicher.

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